BETEILIGTE

Andreas Daniel Müller ist 1984 in Basel geboren und aufgewachsen. Nach zahlreichen Projekten in freien Gruppen, Arbeiten im Bereich der Theaterpädagogik und Regieassistenz, studierte er 2008 Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater Hannover. Im Rahmen seines Studiums war er regelmässig im hochschuleigenen Studiotheater und im Staatsschauspiel Hannover zu sehen. Er war 2010 Stipendiat der Armin-Ziegler-Stiftung. 2012 gastierte er an den Luisenburg Festspielen Wunsiedel und verkörperte dort den Tybalt in „Romeo und Julia“ und bis zur Spielzeit 2013/14 war er festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Göttingen. Zudem spielte er u.a. die Hauptrolle in „Der Ewige Tourist“, welcher mit dem Winterthurer Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurde.

Von 2016 bis 2018 tourte er mit theater sýstemas „Moshes zweites Leben“ – der Geschichte zweier Holocaustüberlebender quer durch Deutschland. Als Mitbegründer der Theatercompany Texte und Töne realisiert er seit 2016 sowohl als Schauspieler als auch als Produktionsleiter Theaterstücke in der Region Basel. Dabei war er zuletzt als Prinz Philipp, in Yvonne die Burgunderprinzessin“ und als der Tod im Kinderstück „Ente, Tod und Tulpe“ zu sehen. Parallel erweiterte er sein Berufsfeld mit dem CAS-Kulturmanagement im Stapferhaus, Lenzburg. In der Theater Roxy Co-Produktion „AUGIAS oder Herakles auf der Kläranlage“ war er Teil des Ensembles Kurzer Prozess. Seit Sommer 2018 lebt Andreas Daniel Müller wieder in Basel und arbeitet als freier Schauspieler, Sprecher, Kulturmanager und ist als Produktionsleiter und Schauspieler festes Mitglied der Theatercompany „Texte und Töne“.

Annatina Huwiler (*1990), geboren und aufgewachsen in Graubünden, studierte 2011-15 Szenografie an der Zürcher Hochschule der Künste. Seither ist sie als freischaffende Szenografin für Theater, Film und Ausstellung in der Schweiz und in Deutschland tätig. Sie kollaborierte wiederholt mit dem Kollektiv Friction, dem Regieduo Dorn°Bering, der Gruppe Fux, Marie Bues und Jonas Egloff. Mit dem Bonzo-Kollektiv arbeitete sie 2019 an dem Stück Ernst im Tojo Theater Bern. Weiter arbeitete sie an der Kaserne Basel, Gessnerallee in Zürich, Konzerttheater Bern, Tuchlaube Aarau, Mousonturm Frankfurt, und am Theater HAU Hebel am Ufer in Berlin. Seit 2019 studiert sie im Master Bühnenbild erneut an der ZHdK.

Anna Dafne Alessi, geboren am 1. 12. 1977 in Basel, zweisprachig aufgewachsen. – Ausbildung: Geschichte, Theaterwissenschaft und Politikwissenschaft an der Uni Bern (Grundstudium); Schauspiel an der Schauspielakademie Zürich (Grundstudium); Germanistik, Philosophie und Medienwissenschaft an der Uni Basel. Masterabschluss in Germanistik und Philosophie. – Im Kunstbereich immer wieder Teilnahme an weiterführenden Workshops, z.B. bei der spanischen Performancekünstlerin Cuqui Jerez oder bei der englischen Theatergruppe Gob Squad. – Seit 1996 Teilnahme an und/oder Leitung von Projekten im Kunst- und Kulturbereich in den Medien Theater, Performance, Film und Literatur als Schauspielerin, Performerin, Regieassistentin, Regisseurin, Kuratorin und Autorin. Seit zwei Jahren eigene kleinere, experimentelle Projekte im Bereich performativer Text/Online-Textinstallation. Grosses Interesse an intermedialer Arbeit und am Austausch mit anderen Kulturschaffenden. – Letzte Publikation im Bereich Literatur/Lyrik: 8 Gedichte für den Literaturautomaten Basel 2017 neben Texten der Autor*innen Heini Gut, Michael Mittag, Simon Morgenthaler, Mischa Schüler und Runa Wehrli; ausgestellt und zum Kauf erhältlich im Literaturhaus Basel und in der Buchhandlung Labyrinth; mit gemeinsamer öffentlicher Lesung in der Buchhandlung Labyrinth am 1. 5. 2017.

Aurelia Buchli (*1987) in Graubünden geboren und aufgewachsen, lebt und arbeitet als freischaffende Szenografin in Zürich.

Nach einer Lehre zur Bekleidungsgestalterin studierte sie ab 2012 an der Zürcher Hochschule der Künste und schloss 2015 mit dem Bachelor in Szenografie ab.

Während dem Studium konnte sie viele Erfahrungen in der Ausstattung von Kurzfilmen sammeln, sowie erste Bühnenbilder fürs Theater gestalten. Seit dem Studium widmet sie sich der räumlichen Gestaltung in Film und Theater und lässt immer wieder gerne ihren ersten Beruf in die Projekte einfliessen. 

So arbeitet sie als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater (wie z.B. „Hortensia Unlimited“ – Theater Chur, „Die unterbliebenen Worte“ – Kellertheater Winterthur), Szenenbildnerin und Kostümbildnerin für Kurzfilme und Werbungen (z.B. „Viele sind wir“ fürs Mädchenhaus Zürich) und Aussenrequisiteurin für Kinospielfilme (z.B. „Prinzessin“ von Peter Luisi).

Schnell entdeckte sie ihre Faszination für den Kulissenbau im Filmstudio und konnte u.a. für die Kurzfilme „KING“ von Jan-Eric Mack, „Intervention in einer Bank“ von Matthias Sahli und “Human Resources of Ugago“ von David Oesch und Ennio Ruschetti im Filmstudio neue Welten bauen. Für letzteren erhielt sie die Auszeichnung „Diploma for the Best Art Direction – SPIFF World Cup of Genre Cinema 2020“ (St.Petersburg Int. Film Festival).

Franca Fay Zanetti (*2001) ist in Basel geboren und aufgewachsen. Nach der Fachmatur Gestaltung und Kunst besucht sie den Vorkurs Propädeutikum an der Schule für Gestaltung in Basel. Im September wird sie mit dem Studium Bildende Kunst an der HGK Basel beginnen.

Franca arbeitet an verschiedenen eigenen gestalterischen Projekten und an Theater und Kulturprojekten, wie zum Beispiel als Praktikantin am Theater Basel oder im Bereich Event Design für das Imagine Festival Basel. 

*1972 in Liestal, lebt und arbeitet in Reinach und Basel

Das bildnerische Gestalten begleitet Irene Maag seit ihrer frühen Kindheit. Bei Lorenz und Helen Balmer absolvierte sie in Basel eine Steinbildhauerinnenlehre. An der HGK FHNW studierte sie Bildende Kunst (Künstlerin HGK) und schloss mit einen Master in Kunstvermittlung ab.

Irene Maag ist seit 1998 mit persönlichen und kollektiven Arbeiten an Performancefestivals und Ausstellungen in der Schweiz und international vertreten. Für ihr künstlerisches Schaffen erhielt sie unter anderen 2014 den Spartenpreis Kunst des Kantons Basel-Landschaft. Sie ist Mitbegründerin mehrerer Kollektive, so zum Beispiel der Performancegruppe GABI (1998 bis 2005) und im Jahr 2005 der Performancegruppe Kollabor (ehemals LABOR).

Seit 1996 entstehen sporadisch verschiedene künstlerische Kunstvermittlungsformate. Zwischen 2001 und 2009 war Irene Maag im Kaskadenkondensator Basel im Vorstand kuratorisch und als Projektinitiantin tätig.

Jan Gubser (*1996) ist ein Schweizer Audio-Designer und Musiker, bekannt vor Allem für seine Arbeit als Sound Recordist und Sound Designer in Produktionen der Schweizer Filmindustrie, sowie als Klangregisseur für Musikprojekte in Zusammenarbeit mit zahlreichen Ensembles im Rahmen der zeitgenössischen Musik. Mit einem musikalischen Hintergrund als Perkussionist und Pianist studierte er an der Musik Akademie Basel im Studiengang Audiodesign und befasst sich seither mit der Komposition, Interpretation und Improvisation von elektroakustischer Musik. Zudem interessiert er sich besonders für Forschung im Bereich der künstlerischen Auseinandersetzung mit linguistischen und phonetischen Systemen.

Jonas Marti (*11.08.1992 in Basel) ist als Komponist, Sänger, Bassist und Improvisator in verschiedenen Bereichen der aktuellen Musik tätig. Bereits mit 9 Jahren erhielt er seinen ersten Musikunterricht auf dem Schlagzeug bei Marc Wieland. Während seiner Gymnasiumszeit an der Kantonsschule Solothurn setzte er den Schlagzeugunterricht bei Andy David fort und erhielt Unterricht auf der Bassgitarre und in Rockimprovisation beim Gitarristen und Songwriter Horst Allemann in Wiedlisbach. Im Herbst 2010 erhielt er seinen ersten Kompositionsunterricht beim Pianisten und Komponisten Martin Imholz. Nach bestandener Matura ging Marti 2012 nach Basel, wo er zwei Jahre lang Kompositions- und Improvisationsunterricht bei John MacKeown an der Musikakademie Basel erhielt. Im Sommer 2014 begann er sein Studium in Komposition an der Hochschule für Musik Basel bei Caspar Johannes Walter, welches er im Sommer 2019 mit einem Master of Arts in Komposition abschloss. Von 2017 bis 2019 absolvierte er zudem ein Minorstudium in freier Improvisation bei Alfred Zimmerlin und Fred Frith. Seit 2020 arbeitet er als Museumstechniker beim Museum.bl in Liestal und wirkt vor allem als Sänger und Komponist bei verschiedenen Projekten mit.

Julia Sewing, geboren 1987 in Bonn, ist freischaffende Schauspielerin. Sie schloss 2011 ihre Schauspielausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste ab.


Während ihres Studiums spielte sie in zahlreichen Stücken am Theater der Künste in Zürich, unter anderem in der Produktion „Enjoy Violance“, Regie Dominik Locher, die zum Körber Studio Junge Regie ans Thalia Theater in Hamburg eingeladen wurde.

Seitdem war sie an diversen Theatern in der Schweiz, Deutschland und in Österreich zu sehen, unter anderem am Theater Neumarkt in Zürich, am Theater Kanton Zürich, am Jungen Schauspielhaus Zürich, am Theater Effinger in Bern, am Schauspiel Bonn und am Theater Trier. 

2019 arbeitete Julia Sewing erstmals mit der Theatergruppe »Texte und Töne« unter der Regie von Kaspar Geiger in der Produktion »Ver-Ding«, einem dokumentarischen Theaterabend zum Schicksal zweier Verding-Kinder in der Schweiz. Julia Sewing hat zudem in diversen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt.  

Geboren 1948 in Basel studierte er Germanistik, Geschichte und Philosophie und absolvierte das Oberlehrerseminar. Bis 2013 war er Lehrer für Deutsch und Theater am Gymnasium Oberwil. Seit frühester Jugend ist ihm die Beschäftigung mit Theater ein elementares Bedürfnis.
In verschiedensten Produktionen am Gymnasium Oberwil konnte er Erfahrungen als Schauspieler und später als Leiter der Produktionen gewinnen. So entstand beispielsweise die Jubiläumsaufführung mit Musiklehrer/innen der JMS Leimental („Der schwarze Hecht“). Im Rahmen des ZDF Wettbewerbes „Schiller 05“ wurde die Produktion „Die Räuber“ nach Berlin ans Theatertreffen der Jugend eingeladen. Mit der Produktion „Orestie von Aischylos“ wurde Kaspar Geiger und sein Team ans Schultheatertreffe des Schauspielhauses Zürich eingeladen und gewann den ersten Preis.

Seit 2007 inszeniert Kaspar Geiger mehrheitlich mit professionellen Darsteller*innen. U.a. „Gilgamesh“ (2009), „Verbrechen und Strafe“ (2014) „Bruno Manser; Kunst der Bedürfnislosigkeit“ (2016) im Theater ROXY Birsfelden, „Ein Schaf fürs Leben“ (2014) und „Ente, Tod und Tulpe“ im Theater Palazzo in Liestal. In den Sommern 2016/17 inszenierte er im Schlosspark Ebenrain, Sissach „Yvonne – Die Burgunderprinzessin“. 2018 erarbeitete er den szenisch-musikalischen Bericht „rûah“ in der ehemaligen Abfüllhalle Ziegelhof mit über 30 Beteiligten und im Herbst 2019 feierte seine Stückentwicklung «Ver-Ding», die über das Leben zweier ehemaliger Verdingkinder berichtet, Premiere. Mit der szenischen Lesung unter freiem Himmel im Sommer 20 «Die Schwarze Spinne/ Typhoid Mary» – beteiligt waren sechs Schauspieler*innen und zwei Musikerinnen – gelang eine schnelle Antwort auf die Coronakrise.

Aufgewachsen im Graubünden und im Zürcher Oberland lebt und arbeitet in Basel. Ihre freischaffende Tätigkeit bewegt sich im Feld von Theater, Film, Kunst und Design. Auf ihr Studium Bachelor of Arts in Produkt- und Industriedesign, Vertiefung Textildesign an der Hochschule für Design und Kunst Luzern, folgten zwei Jahre als Kostümassistentin am Theater Basel.

Nebst diversen Assistenzen in Theater und Film, unter anderem bei Peter Kastenmüller, Simon Solberg, Werner Düggelin, Elias Perrig und Micha Lewinsky, entwarf sie seit 2011 die Kostüme für verschiedene Inszenierungen der Werkstatttage Schweizer Dramatik, Schauspielhaus Theater Basel, Vorstadttheater Basel, Roxy Birsfelden und die Freilichtspiele Zürcher Oberland. Sie war unter anderem verantwortlich für die Ausstattung des zum Oskar nominierten Kurzfilmes „Parvaneh“ von Talkhon Hamzavi, die des Werbespots „Sunny Future“ von Benedikt Ritter, für die Kostüme der Freilichtspiele Zürcher Oberland, „Wart schnell“ von Ute Sengebusch, „Ajax Amok“ von Tumasch Clalüna und den Videoclip „Angst“ von Heta Multanen. Die Zusammenarbeit mit Kaspar Geiger begann bei seinen Inszenierungen am Gymnasium Oberwil und wurde wieder aufgenommen in den Stücken „Ver-ding“ und „Die schwarze Spinne“. Seit 2020 ist sie Leitungsmitglied der Theatercompany „Texte und Töne“.

Die Französische Sopranistin studierte bereits früh Gregorianischen Gesang und trat im Alter von elf Jahren in die Maîtrise von Toulouse ein, wo sie als Solistin 4 CDs mit dem Chor aufnahm. Sie wurde CD-Preisträgerin, u.a. des Bettencourt-Preises für Chorgesang, der von der Pariser Akademie der Schönen Künste verliehen wurde. 2012 gab sie ihr Debüt in ihrer ersten Rolle mit dem Toulouser Kapitol-Orchester in Puccinis Oper «Tosca» unter der Leitung von Tugan Sokhiev. 
Laurie Hamiche sang u.a. mit folgenden Ensembles: Ensemble binchois, Centre de Musique Baroque de Versailles, Antiphona, Bristol Choir und trat in vielen Europäischen Ländern auf.

Sie vertiefte ihr Gesangsstudium weiterhin bei Jacques Schwartz und bei Julie Hassler. Im Jahr 2018 begann sie ein Bachelor-Gesangsstudium in der Klasse von Isolde Siebert an der Hochschule für Musik in Basel. Für die Spielzeit 20/21 erhielt sie ein Engagement in der Produktion «Im Flow der Apokalypse» am Theater Basel“. Mit dem Basler Bach-Chor gibt sie ihr Solo-Debüt in «Elias» von Mendelssohn und «Actus Tragicus» von J. S. Bach.  

Der Tenor Luigi Chiaramonte studiert zurzeit bei Christian Hilz im Master of Performance an der Hochschule der Künste Bern. 

Erste Bühnenauftritte gab er an den Freilichtspielen Moosegg als Zweiter Fremder (Der Vetter aus Dingsda) und am Bernhardtheater in Zürich als Solotenor (Grüezi). In der mitgegründeten Opernwerkstatt WorkshOpera Bern sang er die Rolle des Paolino (Il matrimonio segreto), des Don Basilio (Le nozze di Figaro) und des Monostatos (Die Zauberflöte).  Seinen ersten Auftritt als Evangelist (J.S. Bachs Weihnachtsoratorium) durfte er in Kempten (DE) in Zusammenarbeit mit Frank Müller geben. Weitere Konzertauftritte gab er in Zusammenarbeit mit Johannes Günther u.a. im Berner Münster. Er erhielt 2019 ein Stipendium von der Austria Barock Akademie, in welcher er u.a. von Mary Collins, Susanne Rydèn und Marina Bartoli-Compostella wertvolle Inputs zur historischen Aufführungspraxis erhielt. Sophie Raynaud, Sibylla Rubens und Danilo Formaggia ergänzen seinen künstlerischen Werdegang. Luigi pflegt eine rege Tätigkeit in verschiedenen Vokalensembles, mitunter das Schweizer Volksliedensemble “mundartig”, mit dem er 2019 an der Fête des Vignerons auftrat. Zudem ist er Lehrer an in der Musikschule Wohlen und leitet mehrere Chöre in der Region Bern.

Luisa Tschannen (1994) studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und anschließend im Master Kulturpublizistik an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie schreibt und produziert Hörspiele, Kurztexte sowie journalistische Artikel und experimentiert mit Figurentheater und Musik.

Lukas Rickli (1986) arbeitet als Pianist im Feld der zeitgenössischen Musik, der Improvisation und der Theatermusik.
Lukas Rickli ist Gründungsmitglied des Zürcher Kukuruz Klavierquartett (Auftritte u.a. an der documenta 14 in Athen). In der Theaterwelt ist er als musikalischer Leiter wie auch als Bühnenmusiker und sowohl in der freien Szene (z.B. mit Boris Nikitin an den Wiener Festwochen) als auch am Stadttheater aktiv (z.B. in Chur: „Müdada“ mit Uta Plate, in Zürich „Piano Forte“ mit Ruedi Häusermann).Lukas Rickli hat an der Hochschule für Musik in Basel im Hauptfach Klavier bei Jean-Jacques Dünki und im Nebenfach freie Improvisation bei Fred Frith und Alfred Zimmerlin studiert. Kompositionsunterricht bekam er von Jakob Ullmann. Er lebt mit seiner Familie in Basel.

Margrit Gysin, geboren 1949 in Liestal, absolvierte ab 1967 die Theaterschule Jaques Lecoq in Paris und ab 1970 das Kindergärtnerinnenseminar in Bern. Nach der berufsbegleitenden Weiterbildung als Heilpädagogin begann sie mit dem Puppen-spiel als therapeutisches Mittel und spezialisierte sich schliesslich als Puppenspieltherapeutin. Ab 1976 widmet sich Margrit Gysin gänzlich dem Figurentheater: unter dem Namen Fahrendi Bühni gründet sie zusammen mit Michael Huber das heutige Figurentheater Margrit Gysin. Neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Figurentheaterspielerin unterrichtet Margrit Gysin seit 1980 als Lehrbeauftragte Theaterpädagogik, Figurenspiel und Kreativität an verschiedenen Kunst- und Fachhochschulen im In- und Ausland, unter anderem in Berlin, Stuttgart und Prag. Zudem ist sie künstlerische Leiterin der zweijährigen Weiterbildung in Figurentheater des Trägervereins Weiterbildung Figurentheater.

Mit den mehr als dreissig Produktionen wurde das Figurentheater Margrit Gysin nicht nur an zahlreiche Figurentheaterfestivals in aller Welt eingeladen – darunter Indien, Israel, Afghanistan, Pakistan oder Tansania – sondern wurde bei internationalen Figurentheaterfestivals in Zagreb, Mexiko oder in Wien für ihre Stücke ausgezeichnet. 2017 wurde sie mit dem Schweizer Theaterpreis ausgezeichnet.

Meret Bodamer wurde 1988 in Zürich geboren und machte ihren Bachelor von 2009 bis 2012 Schauspiel an der Hochschule der Künste Bern. Mit der Hochschulproduktion »Natural Born Killers« wurde sie 2010 zum SKENA-UP-Festival nach Pristina und 2011 zum Berner Theaterfestival »AUA -Wir leben« eingeladen. Am Luzerner Theater war Meret Bodamer in der Spielzeit 2011/12 als Gastschauspielerin für »Die Geschichte vom blauen Planeten« in der Regie von Moritz Sostmann engagiert. Im Sommer 2013 spielte sie am Spiegeltheater Zürich in der Produktion »Für Solol von Gomorrah« unter der Regie von Julia Burger. Ausserdem spielte sie in der Schweizer Fernsehserie »Der Bestatter« die Rolle der Emily Loser in der Folge »Gespenster«. 2014 spielte sie die Rolle der Sonja in »Verbrechen und Strafe« im Theater Roxy Basel unter der Regie von Kaspar Geiger sowie die Rolle der Lucette in „Das Spiel ist aus“ von Jean-Paul Sartre am Theater Konstanz und die PIA im Stück „Die Liste der letzten Dinge“ von Theresia Walser im Theater ONO in Bern.

2015 war sie in der Produktion „Publikumsbeschimpfung“ unter der Regie von Matthias Peter in der Kellerbühne St. Gallen zu sehn, weiter in der dreisprachigen Produktion „So viel Meer zwischen uns“ in der Rote Fabrik Zürich, unter der Regie von Peter Braschler. Ende 2015 mit der gleichen Produktion im Théâtre du Pommier in Neuchâtel und im November 2016 im Théâtre Espace Mass’ART in Tunis, am Festival Carthage Tunis und diversen anderen Spielorten in Tunesien. Im Mai und Juni 2015 spielte sie die schöne Frau in Werner Schwabs „ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM“ am Schauspielhaus Zürich und von Oktober bis Dezember in Sybille Bergs Uraufführung „How to sell a murder house“ unter der Regie von Sybille Berg im Theater Neumarkt Zürich. Im März 2016 spielte sie die Medea im „goldenen Vliess“ von Franz Grillparzer unter der Regie von Nikolaus Matthes in Oberwil BL. In der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 übernahm sie die Rolle der Angelica (Schauspielerin) in der Oper Orlando Paladino von Joseph Hayden unter der Regie von Jetske Mijnssen im Opernhaus Zürich. Seit November 2017 ist sie mit dem Forumtheater I GIRL I BOY I PHONE, unter der Regie von Peter Braschler, in diversen Berufsschulen der Schweiz unterwegs.

2018 hatte sie mit der Produktion „Restricted Area“ im Fabriktheater Zürich Premiere, wieder unter der Regie von Peter Braschler, wiederum mit einer Tournee in Tunesien.

2019 spielte sie im neuentheater.ch in Dornach in der Produktion „Die Chroniken von Dornach – Der zerbrochene Spiegel“von Michelle Steinbeck, unter der Regie von Jonas Darvas und im Kunsthaus Baselland in der Uraufführung von Jürg Laederach’s Stück „Die Galerie“ unter der Regie von Nicolas Ryhiner.

Im November 2020 spielte sie „DIE FRAU“ in der Uraufführung von HANGOUTS LitRAP von Judith Keller und FÖRIG YOUNG in der Roten Fabrik Zürich, wieder unter der Regie von Peter Braschler.

Born and raised in Cape Town, Sopranist (Male soprano) Nathan Julius was almost immediately plunged into a hub of music, and hasn’t left ever since. Nathan soon saw his musical ambition heighten after watching a presentation by the renowned Drakensberg Boys Choir School. His journey began upon being accepted and attending this renowned music school, working with South Africa’s best and being blessed with unique opportunities. Bea de Wit (pianist) and Johann van der Sandt (conductor) were amongst the musicians that inspired him to strive for excellence in every performance. Nathan has toured extensively across Europe with the Drakensberg Boys Choir as a soloist and chorister, and has been exposed to much acclaim in world class venues. In his final year at the music school, boy soprano Nathan started to experience a change in his voice. He decided to counteract nature’s course, and train his soprano register consistently to retain his crystal tone. He fully became a sopranist in his years at Hilton College, under the training of Jaco Dippenaar, and various master classes with experienced vocalists,  Antionette Blyth (UCT lecturer), Catherin Wyn-Rogers (UK Opera singer) being a few. After receiving his distinction in Vocal examinations in 2015, Nathan was soon able to expand his vocal prowess by performing with many well-known artists in South Africa and abroad, including a performance of Handel’s Messiah with Richard Cock and Jo’burg Festival Orchestra as alto soloist, and Haydn’s Creation with the KZN Philharmonic Orchestra. He has also performed in the Cape Minstrels’ Singing Competition, coming 2nd place, and featured as a soloist on a CD produced by the Midlands Chamber Choir (under the direction of Jaco Dippenaar). A highlight in his singing career was sharing the stage with Julliard Graduate and Opera singer Laetitia Grimaldi Spitzer, and piano virtuoso Ammiel Bushakevitz in late May 2016. Nathan attends the Schola Cantorum Basiliensis in Basel, Switzerland, since 2017. Nathan’s vision as an emerging opera singer is to revive all coloratura and early Baroque opera roles, as well as Bel Canto “trouser roles”. With having such a unique vocal quality, Nathan has the opportunity to showcase what South Africa has to offer musically. He now studying his Master’s degree in music performance with Prof. Rosa Dominguez. Whilst studying in Basel, Nathan has been apart of a few masterclasses with Margreet Honig and a few productions. Earlier this year, he was the main role in a Masque by Henry Lawes, in a production directed by Benjamin Lazar, Paris. 

Sandra Knecht (* 1968, Zürich) ist eine Künstlerin, die das Kochen als zentralen Bestandteil ihrer Arbeit einsetzt. Sie studierte an der Schauspielakademie Ulm und an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie lebt und arbeitet zwischen Buus und Basel.

Bis 2011 war sie unter anderem als Theater- und Performance-Regisseurin am Theater Neumarkt in Zürich tätig.

Sie stellte im Helmhaus, in der Shedhalle, in der Kunsthalle Basel, im Kunsthaus Zürich, dem Kunsthaus Baselland. in der Galerie Idea Fixa und an der Skulpturenbiennale Weiertal aus. Sie hat unter anderem an der Biennale in Venedig, an der Art Basel, im Museum Tinguely, im KKL Luzern, so wie am Locarno Film

Festival ihre Esshappenings gekocht.

Auch verantwortete sie das Art directing der Kampagne von „Boeuf Sous Vide“, diese erzielte den Art Director Preis Schweiz in der Kategorie PR. 2016 gründete sie das Kunstprojekt Chnächt am Basler Industriehafen. Das Projekt zielte darauf ab, ein erweitertes Verständnis von „zu Hause“ und „Identität“ zu formulieren und zu erforschen. Der Chnächt wurde mit dem Werkbundpreis in Deutschland ausgezeichnet.

Tobias Stückelberger ist ein Chorleiter aus Basel. Er ist künstlerischer Leiter der professionellen Vokalensembles Junger Kammerchor Basel und A-Ronne Vokalensemble und dirigierte 2018-2020 den Drakensberg Boys’ Choir in Südafrika.

Er studierte in Oslo (Master in Dirigieren bei Grete Pedersen) und Basel (Bachelor in Chorleitung und Schulmusik II bei Raphael Immoos). Zu seinen Mentoren zählen auch Paul Hillier, Daniel Reuss, Anders Eby und Jörg-Peter Weigle.

Als Assistent und Gastdirigent war er für zwei Jahre beim Norwegian Soloists Choir in Oslo engagiert und arbeitete zuvor als Assistent beim Schweizer Jugendchor. Beim internationalen Bachfest Schaffausen war er Gastdirigent von „Voces Suaves“ und im Rahmen einer Conducting Appreniceship bei TENSO dirigierte er den kroatischen Radiochor. Für chorsinfonische Konzerte leitete er unter anderem das Johannesburg Youth Orchestra, das Barockensemble Cafebaum und das Orchester der Musikakademie Oslo. 2018 war er Assistent des Norwegischen Rundfunkorchesters für eine CD-Einspielung von Luciano Berios „Coro“.

Neben seiner Arbeit als Dirigent ist er auch als Musikalischer Leiter in diversen Musiktheater-Projekten mit alter und neuer Musik anzutreffen.

Tobias begann seine gesangliche Ausbildung in der Knabenkantorei Basel und war Mitglied des Weltjugendchores und des Chamberchoir of Scandinavia.